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kWh ▼
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4.250 kWh - 4 Pers.
Eigener Verbrauch

Negative Strompreise 2026: So können Sie davon profitieren

Hochspannungsleitungen zur Stromübertragung

Die Energiewende sorgt dafür dass in Deutschland immer öfter mehr Strom aus Wind und Sonne im Netz ist als nachgefragt wird. In solchen Stunden kippt der Preis an der Strombörse immer häufiger unter null. Vereinfacht gesagt:
Erzeuger zahlen dann drauf, dass ihr Strom überhaupt noch abgenommen wird.

Die Zahl dieser Stunden hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Vor allem an sehr sonnigen oder windreichen Tagen kommt es zu Überangeboten. Für den Strommarkt ist das ein deutliches Signal
Es ist viel flexible Nachfrage und mehr Speicher nötig damit der erzeugte Strom sinnvoll genutzt werden kann.

Für Haushalte können diese Situationen dann interessant werden wenn sie einen dynamischen Stromtarif nutzen. Diese Tarife orientieren sich direkt am Börsenpreis. Ist Strom an der Börse sehr günstig oder sogar negativ kann der Endpreis in diesen Stunden deutlich sinken. Voraussetzung ist in der Regel ein intelligenter Zähler ein Smart Meter und eine Steuerung im Haushalt etwa für Waschmaschine Wärmepumpe oder Elektroauto.

Wer wirklich profitiert und wer am Ende zahlt

Dynamische Stromtarife sind bisher noch eine Nische, gewinnen aber an Bedeutung. Umfragen zufolge nutzen bereits mehrere Prozent der Haushalte in Deutschland solche Produkte und der Anteil wächst. Wer seine großen Verbraucher zeitlich verschieben kann und zum Beispiel vor allem dann lädt wenn Strom besonders günstig ist kann seine Stromrechnung um einige Hundert Euro im Jahr senken.

Der Haken
Wenn Wind und Sonne ausfallen steigt der Börsenpreis teils stark an. Kundinnen und Kunden mit dynamischem Tarif zahlen diesen hohen Preis dann ebenfalls direkt. Ohne Speicher oder flexible Steuerung kann die Rechnung schnell nach hinten losgehen. Für viele Haushalte ist deshalb ein klassischer Tarif mit planbarem Arbeitspreis und Preisgarantie weiterhin die sicherere Wahl.

Hinzu kommt ein weiterer Punkt der oft übersehen wird
Die Betreiber vieler Wind und Solaranlagen erhalten über staatliche Förderinstrumente eine feste Vergütung für ihren Strom. Wird dieser Strom an der Börse zu sehr niedrigen oder sogar negativen Preisen gehandelt entsteht eine Lücke zwischen Marktpreis und Vergütung. Diese Differenz wird über öffentliche Mittel geschlossen und belastet damit letztlich die Allgemeinheit. Die Summe dieser Zahlungen lag zuletzt im zweistelligen Milliardenbereich pro Jahr.

Die wachsende Zahl an Stunden mit sehr niedrigen oder negativen Preisen gilt daher vielen Fachleuten als Hinweis darauf dass der Ausbau von erneuerbaren Anlagen besser mit Speicherlösungen Netzkapazitäten und einer flexiblen Stromnachfrage abgestimmt werden muss.

Mit unserem Strompreisvergleich den passenden Tarif finden

Ob sich ein dynamischer Stromtarif für den eigenen Haushalt lohnt, hängt stark vom Verbrauchsprofil ab. Wer ein Elektroauto besitzt, eine steuerbare Wärmepumpe oder bereits einen Batteriespeicher kann von den Preisspitzen nach unten profitieren. Für andere Haushalte ist ein gut kalkulierbarer Tarif mit Preisgarantie und fairen Konditionen oft die bessere Lösung.

Genau hier setzt unser Service als unabhängiger Stromvermittler an. Auf unserem Strompreisvergleich unter www.stromvermittlung.de/strompreisvergleich können Sie

  • Ihre Postleitzahl und den Jahresverbrauch eingeben
  • Tarife mit fester Preisgarantie und Tarife mit flexiblen Preisen vergleichen
  • auf einen Blick sehen wie hoch Ihre jährlichen Kosten tatsächlich wären

Seit 2007 unterstützen wir Haushalte dabei mit einem transparenten Stromvergleich die passenden Angebote zu finden. So entscheiden Sie nicht nach Schlagworten wie negativer Strompreis sondern nach der Frage welcher Tarif Ihren Alltag, Ihren Verbrauch und Ihr Sicherheitsbedürfnis am besten abbildet und welchen Strompreis Sie tatsächlich zahlen.