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Strom wird teurer: 5 Gründe, warum sich jetzt Strompreisvergleich und Anbieterwechsel lohnen

Paar sucht Stromanbieter online

Viele Verbraucher spüren es bereits bei Neuabschlüssen: Stromtarife sind in den vergangenen Wochen wieder angezogen. Das gilt vor allem für Neukundenangebote. Verivox berichtet, dass die günstigsten Neukundentarife seit Beginn des Iran-Kriegs im bundesweiten Schnitt um rund 16 Prozent gestiegen sind.

Das heißt nicht, dass jede Stromrechnung sofort steigt. Aber für viele Haushalte wird Strom spätestens dann teurer, wenn Preisgarantien auslaufen, Verträge verlängert werden oder ein Wechsel ansteht. Genau deshalb lohnt sich gerade jetzt ein genauer Blick auf den eigenen Tarif.

1. Gaspreise treiben den Strompreis oft mit

Auch wenn Erdgas nicht den größten Anteil an der Stromerzeugung hat, kann es an der Strombörse häufig preisbestimmend sein. Wenn Gas im Großhandel teurer wird, schlägt das besonders schnell auf Neukundenangebote durch, weil sie kurzfristiger kalkuliert werden.

2. Geopolitische Risiken erhöhen die Unsicherheit am Energiemarkt

Der Konflikt im Nahen Osten hat die Märkte nervös gemacht. Selbst wenn die physische Versorgung in Deutschland stabil bleibt, können Risikoaufschläge und knapperes LNG in Europa die Preise im Großhandel nach oben ziehen.

3. Preisgarantien schützen nur zeitweise

Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass kurzfristige Preisspitzen bei Haushalten mit Laufzeit und Preisgarantie nicht sofort ankommen. Aber sobald Preisbindungen enden oder neue Verträge abgeschlossen werden, kann das höhere Marktniveau stärker durchschlagen.

4. Viele zahlen weiterhin teure Bestands- oder Grundversorgungspreise

Während Neukundentarife zuletzt gestiegen sind, bleibt der Abstand zur Grundversorgung in vielen Regionen groß. Wer in einem alten Vertrag oder in der Grundversorgung steckt, zahlt häufig deutlich mehr als Haushalte mit aktuellen Sondertarifen. Genau hier liegt oft das größte Sparpotenzial, unabhängig davon, ob der Markt gerade steigt oder fällt.

5. Netzkosten und Systemumbau bleiben ein Preistreiber, trotz Zuschüssen

Für 2026 gibt es zwar einen Bundeszuschuss, der Netzentgelte dämpfen soll. Trotzdem bleiben Netzausbau und steigender Strombedarf durch E-Mobilität, Wärmepumpen und Digitalisierung langfristige Kostentreiber. Das wirkt nicht jeden Monat gleich, kann aber dazu führen, dass Strompreise strukturell unter Druck bleiben, vor allem bei neuen Tarifen oder nach Vertragswechseln.

Was Sie jetzt tun können!

Wenn Stromtarife steigen, wirkt jeder Cent Unterschied pro Kilowattstunde stärker auf die Jahresrechnung. Darum lohnt sich gerade jetzt ein Tarifcheck, bevor sich ein Vertrag automatisch verlängert oder eine Preisgarantie endet.

Ein Strompreisvergleich auf unserer Seite zeigt, welche Tarife aktuell in Ihrer Region verfügbar sind und ob sich ein Wechsel trotz der jüngsten Preisbewegung lohnt.