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Die 5 größten Strom-Irrtümer 2026: Warum viele Haushalte unnötig zu viel zahlen

Modernes Wohnzimmer Grundversorgung

Steigende und sinkende Preisbestandteile, neue Tarifmodelle und regionale Unterschiede machen den Strommarkt für viele Haushalte unübersichtlich. Genau in diesem Umfeld halten sich einige Annahmen, die plausibel klingen, in der Praxis aber häufig zu höheren Kosten führen. Ein redaktioneller Blick von uns auf fünf typische Irrtümer und darauf, worauf Verbraucherinnen und Verbraucher stattdessen achten sollten.

Preissenkungen kommen automatisch vollständig bei mir an

Wenn Versorger Preisentlastungen ankündigen, bedeutet das nicht automatisch, dass jede Kundin und jeder Kunde im gleichen Umfang profitiert. Ob eine Senkung vollständig ankommt, hängt vom konkreten Vertrag ab, etwa von Tarifstruktur, Vertragszeitpunkt und Konditionen.

Worauf es ankommt: Nicht nur auf die Nachricht zur Preisanpassung schauen, sondern die eigene Jahreskostenprognose prüfen.

Der Arbeitspreis allein entscheidet

Der Cent-pro-kWh-Wert ist wichtig, aber nicht allein entscheidend. Auch der Grundpreis beeinflusst die Gesamtkosten spürbar. Ein Tarif mit niedrigerem Arbeitspreis kann unter dem Strich teurer sein, wenn der Grundpreis deutlich höher liegt.

Worauf es ankommt: Immer den Gesamtpreis über das Jahr vergleichen nicht nur eine Einzelkennzahl.

In der Grundversorgung bin ich langfristig gut aufgehoben

Die Grundversorgung ist als verlässliche Standardlösung zentral, aber sie ist nicht automatisch die günstigste Daueroption. Viele Haushalte bleiben aus Bequemlichkeit lange in bestehenden Verträgen und zahlen dadurch oft mehr als nötig.

Worauf es ankommt: Regelmäßig prüfen, ob ein passender Sondertarif im Markt verfügbar ist.

Einmal gewechselt reicht für Jahre

Der Energiemarkt ist dynamisch. Beschaffungskosten, Netzentgelte und Vertragsangebote ändern sich fortlaufend. Ein Tarif, der vor einem oder zwei Jahren attraktiv war, muss heute nicht mehr vorn liegen.

Worauf es ankommt: Wiederkehrender Tarifcheck statt Einmalentscheidung.

Bei meinem Verbrauch bringt ein Wechsel kaum etwas

Viele unterschätzen, wie stark sich kleine Preisunterschiede über das Jahr summieren. Bereits geringe Abweichungen beim Arbeitspreis oder Grundpreis können die Gesamtrechnung merklich verändern besonders bei konstantem Verbrauch.

Worauf es ankommt: Einsparpotenzial konkret für den eigenen Haushalt berechnen, statt pauschal zu schätzen.

Die häufigsten Fehleinschätzungen entstehen weniger durch fehlendes Interesse als durch Komplexität: Mehrere Preisbestandteile, unterschiedliche Vertragsmodelle und laufende Marktbewegungen erschweren die Orientierung. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher bleibt deshalb entscheidend, Tarife als Gesamtpaket zu bewerten mit Blick auf Preis, Laufzeit und Bedingungen.

Die automatische Preisanpassung ist ein Schritt in die richtige Richtung, ersetzt aber keinen aktiven Tarifvergleich. Ein Strompreisvergleich auf unserer Seite zeigt, welche Anbieter aktuelle Preisvorteile bereits einpreisen und wo Haushalte derzeit am meisten sparen können. Ein Strompreisvergleich ist unverbindlich und in wenigen Schritten erledigt.