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Neue Balkonkraftwerk-Norm seit Dezember 2025: Mehr Klarheit für Haushalte beim Solarstrom

Solarthermieanlage auf einem Hausdach

Seit dem 1. Dezember 2025 gilt mit der DIN VDE V 0126-95 erstmals ein einheitlicher technischer Rahmen für Balkonkraftwerke in Deutschland. Ziel der Regelung ist es mehr Sicherheit und Transparenz bei Anschluss, Betrieb und Anmeldung von Stecker-Solargeräten zu gewährleisten.

Was sich für Verbraucher konkret ändert

Die neue Norm erlaubt den Anschluss über eine normale Haushaltssteckdose, wenn definierte Schutzanforderungen erfüllt sind. Der spezielle Energiestecker bleibt ebenfalls zulässig. Nicht erlaubt ist aber der Betrieb über Mehrfachsteckdosen.

Für steckerfertige Geräte gelten deshalb klare Obergrenzen: Die Einspeiseleistung des Wechselrichters ist begrenzt, und auch für die Modulleistung gibt es feste Rahmen je nach Anschlussart. Das erleichtert den Angebotsvergleich und senkt das Risiko von Fehlkäufen.

Balkonkraftwerke müssen im Marktstammdatenregister eingetragen werden. Eine zusätzliche Meldung beim Netzbetreiber ist im Regelfall nicht mehr erforderlich, da die Information aus dem Register weitergeleitet wird.

Warum das Thema Stromkosten trotzdem offen bleibt

Die neue Norm schafft vor allem technische und rechtliche Klarheit beim Einstieg in die eigene Stromerzeugung. Wie stark ein Haushalt am Ende spart, hängt aber weiterhin vom individuellen Verbrauch, der Anlagennutzung und dem bestehenden Stromvertrag ab.

Ein Balkonkraftwerk kann den Netzbezug senken, die tatsächliche Gesamtersparnis entsteht oft erst dann vollständig, wenn auch der Tarif regelmäßig überprüft wird. Ein Strompreisvergleich auf unserer Seite zeigt, welche Angebote aktuell das größte Sparpotenzial bieten.