Postleitzahl:
Verbrauch pro Jahr:
kWh ▼
1.600 kWh - 1 Pers.
2.500 kWh - 2 Pers.
3.500 kWh - 3 Pers.
4.250 kWh - 4 Pers.
Eigener Verbrauch

Strompreise könnten 2026 stabil bleiben laut Bundesnetzagentur

Hochspannungsleitung zur Energieübertragung

Die Bundesnetzagentur rechnet im Jahr 2026 mit stabilen oder sogar sinkenden Strompreisen in Deutschland. Behördenpräsident Klaus Müller begründet das mit einem wachsenden Stromangebot aus erneuerbaren Energien, das die Erzeugungspreise drücken könne.

Gleichzeitig dürften die Netzentgelte wegen des Ausbaus der Stromnetze steigen. Nach Angaben Müllers soll der Staat die Netzentgelte jedoch mit 6,5 Milliarden Euro stützen, damit Verbraucher insgesamt nicht stärker belastet werden.

Was die Bundesnetzagentur für 2026 erwartet

Müller verweist darauf, dass mehr Strom aus Wind und Sonne das Angebot erhöht. Dadurch könnten die Kosten für die Stromerzeugung sinken. Bei den Netzentgelten sieht die Behörde zwar Aufwärtsdruck, erwartet durch die staatliche Stützung aber keine zusätzliche Belastung für Haushalte.

Was das für Haushalte bedeutet

Für Verbraucher heißt das zunächst: Ein Anstieg der Strompreise ist aus Sicht der Bundesnetzagentur für 2026 nicht vorgezeichnet. Ob die eigene Rechnung tatsächlich sinkt, hängt aber weiterhin vom individuellen Tarif und vom Anbieter ab. Unterschiede zwischen bestehenden Verträgen und aktuellen Angeboten können groß sein, auch wenn sich das allgemeine Preisniveau kaum verändert.

Trotz sinkender Strompreise lohnt sich für Verbraucher weiterhin ein regelmäßiger Strompreisvergleich. In wenigen Schritten lässt sich unverbindlich prüfen, ob ein günstigerer Tarif verfügbar ist.

Ein Strompreisvergleich ist in wenigen Schritten unverbindlich auf unserer Seite möglich https://www.stromvermittlung.de/strompreisvergleich

Warum Netzentgelte wichtig bleiben

Müller fordert, den Ausbau der Stromnetze günstiger zu machen. Genannt werden unter anderem mehr Freileitungen statt teurer Erdkabel sowie Anreize für mehr Kosteneffizienz. Außerdem plädiert er für eine fairere Verteilung der Netzkosten, etwa wenn neue Anlagen zur Stromerzeugung ans Netz gehen.