Seit 2025 müssen Stromanbieter mindestens einen dynamischen Stromtarif anbieten. Die Bundesnetzagentur wertet diese Produkte nun auf ihrer Plattform „SMARD“ aus und vergleicht sie mit klassischen Fixpreistarifen für Haushalte.
Für die Modellierung hat die Behörde die Börsenpreise am Spotmarkt mit dem typischen Verbrauch eines Standardhaushalts verknüpft. Dabei wird ein normales Nutzungsverhalten unterstellt, also keine gezielte Verschiebung von Waschmaschine, Spülmaschine oder E Auto in besonders günstige Stunden.
Im Zeitraum seit April 2025 lagen die modellierten dynamischen Stromtarife im Durchschnitt unter den beobachteten Fixpreisen. Ein wichtiger Grund sind die häufig niedrigen Börsenpreise, wenn viel Strom aus Windkraft und Photovoltaik eingespeist wird. In solchen Phasen sinkt der Arbeitspreis bei dynamischen Tarifen deutlich.
Für wen sich dynamische Tarife eignen
Dynamische Tarife sind direkt an den kurzfristigen Börsenpreis gekoppelt. Das kann sich besonders für Haushalte lohnen, die ihren Stromverbrauch flexibel gestalten können, etwa mit
- einer steuerbaren Wärmepumpe
- einem Elektroauto
- oder einem Smart Meter und einer einfachen Verbrauchssteuerung
Die Bundesnetzagentur weist aber auch darauf hin, dass dynamische Tarife zeitweise über den Fixpreisen liegen können, zum Beispiel wenn wenig Wind und Sonne verfügbar sind und die Großhandelspreise steigen. Wer Planungssicherheit möchte, bleibt mit einem gut kalkulierbaren Tarif mit Preisgarantie oft auf der sicheren Seite.
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