Der europäische Automarkt ist mit einem leichten Rückgang ins Jahr 2026 gestartet. Nach Daten des Herstellerverbands ACEA wurden im Januar in der EU ca. 800.000 neue Pkws zugelassen, das sind 3,9 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Für den größeren europäischen Markt (inklusive weiterer Länder) meldet ACEA fast 1.000.000 Neuzulassungen, ebenfalls mit einem Minus gegenüber dem Vorjahr.
Auffällig ist vor allem die Entwicklung bei den Antrieben: Zulegen konnten im Januar nur elektrifizierte Modelle also reine Elektroautos, Plug-in-Hybride und Vollhybride. Benzin- und Dieselmodelle verloren dagegen weiter deutlich an Boden.
Elektrifizierte Antriebe dominieren den Markt
Nach ACEA-Angaben kamen batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) im Januar auf ca. 155.000 Neuzulassungen in der EU. Das entspricht einem Plus von 24,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einem Marktanteil von 19,3 Prozent. Plug-in-Hybride (PHEV) legten auf ca 79.000 Fahrzeuge zu, während Hybridmodelle mit ca. 310.000 Neuzulassungen weiterhin die größte elektrifizierte Gruppe stellen. Insgesamt entfielen damit rund 68 Prozent der EU-Neuzulassungen auf elektrifizierte Antriebe.
Bei den klassischen Verbrennern zeigt sich die Gegenbewegung: Die Zahl der Benziner-Zulassungen ging deutlich zurück, ebenso die Diesel-Neuzulassungen. Laut ACEA sank der gemeinsame Marktanteil von Benzin und Diesel spürbar gegenüber dem Vorjahresmonat.
Deutschland bleibt wichtiger Markt mit starkem E-Auto-Impuls
Deutschland bleibt innerhalb der EU der größte Einzelmarkt. Gleichzeitig war Deutschland im Januar auch einer der wichtigsten Märkte für batterieelektrische Fahrzeuge. ACEA meldet für den deutschen Markt bei E-Autos ein deutliches Wachstum im Jahresvergleich. Auch bei Plug-in-Hybriden zählte Deutschland zu den volumenstarken Ländern.
Die Zahlen zeigen damit: Trotz insgesamt rückläufiger Neuzulassungen verlagert sich der Markt weiter in Richtung elektrifizierter Modelle. Das betrifft nicht nur reine E-Autos, sondern auch Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge, die in vielen Ländern weiterhin stark nachgefragt werden.
Was die Entwicklung für Verbraucher bedeutet
Für Haushalte, die über ein E-Auto oder Plug-in-Hybrid nachdenken, wird der Stromtarif noch wichtiger. Denn mit der wachsenden Zahl elektrifizierter Fahrzeuge steigen auch die Unterschiede bei den Ladekosten je nachdem, ob zu Hause geladen wird, wie hoch der Haushaltsstrompreis ist und ob ein passender Tarif genutzt wird.
Die Marktverschiebung hin zu elektrifizierten Antrieben ist ein klarer Trend, ersetzt aber keinen Blick auf die laufenden Energiekosten. Ein Strompreisvergleich auf unserer Seite zeigt, welche Tarife aktuell zu Ihrem Haushalt passen und wie sich Stromkosten auch fürs Laden zu Hause gezielt senken lassen.










