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Eigener Verbrauch

PV-Anlagen werden günstiger: Speicherpreise fallen besonders stark

Photovoltaik wird für viele Eigentümer günstiger. Eine Auswertung von ImmoScout24 und Selfmade Energy zeigt, dass die Installationspreise im vierten Quartal 2025 deutlich unter dem Vorjahresniveau lagen. Vor allem Komplettanlagen mit Batteriespeicher sind spürbar billiger geworden. Damit sinkt die Einstiegshürde für Haushalte, die einen Teil ihres Stroms selbst erzeugen und den Netzbezug reduzieren wollen.

Preise sinken bundesweit, mit Speicher deutlich stärker

Im Schnitt kostet eine PV-Installation ohne Batteriespeicher bundesweit rund 11.050 Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Rückgang von etwa 9 Prozent. Deutlich kräftiger fällt die Bewegung bei Komplettsystemen aus: PV plus Speicher liegt im Durchschnitt bei 14.231 Euro und damit rund 17,5 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Osten und Norden profitieren besonders, Saarland bleibt teuer

Regional zeigen sich klare Unterschiede. Mecklenburg-Vorpommern zählt zu den Ländern mit besonders niedrigen Durchschnittskosten und zugleich starken Rückgängen. Auch Berlin und Brandenburg liegen im Jahresvergleich deutlich unter den Vorjahreswerten. Am oberen Ende fällt weiterhin das Saarland auf, das sowohl ohne als auch mit Speicher die höchsten Durchschnittspreise in der Auswertung erreicht.

Für Verbraucher ist dabei wichtig: Günstigere Anschaffungskosten verbessern zwar die Wirtschaftlichkeit, entscheidend bleibt aber der Eigenverbrauch. Je mehr Solarstrom direkt im Haushalt genutzt wird, desto weniger teurer Netzstrom muss eingekauft werden. Ganz ohne Netzstrom geht es in den meisten Haushalten dennoch nicht.

Ein Strompreisvergleich auf unserer Seite zeigt, welche Tarife für den verbleibenden Strombezug aktuell am besten zu Ihrem Haushalt passen und wo sich zusätzlich sparen lässt.