Die Bundesnetzagentur hat für den Strommarkt 2025 neue Jahresdaten veröffentlicht. Demnach blieb die Stromerzeugung in Deutschland nahezu unverändert, während der Großhandels Strompreis im Durchschnitt stieg. Die Angaben stammen aus dem Datenportal SMARD der Bundesnetzagentur.
Wichtige Strommarkt Daten für 2025
Die Stromerzeugung lag 2025 bei 437,6 Terawattstunden. Der Stromverbrauch stieg leicht auf 465,9 Terawattstunden. Erneuerbare Energien kamen auf 257,5 Terawattstunden und damit auf 58,8 Prozent der Erzeugung.
Photovoltaik legte deutlich zu. Die Einspeisung lag bei 74,1 Terawattstunden und damit 17,3 Prozent über dem Vorjahr. Die Bundesnetzagentur weist darauf hin, dass dabei nur Strom zählt, der ins Netz eingespeist wird. Eigenverbrauch aus privaten Anlagen ist nicht enthalten.
Großhandels Strompreis höher, aber nicht gleich Haushalts Strompreis
Der durchschnittliche Großhandels Strompreis am Day Ahead Markt lag 2025 bei 89,32 Euro je Megawattstunde und damit 13,8 Prozent über dem Vorjahr. Es gab 573 Stunden mit negativen Preisen. Der höchste Stundenpreis lag bei 583,40 Euro je Megawattstunde.
Für Haushalte ist wichtig: Großhandels Strompreise sind nur ein Teil des Endpreises. In der Stromrechnung spielen je nach Tarif unter anderem auch Netzentgelte, Steuern und Abgaben eine Rolle. Ob der eigene Strompreis steigt oder fällt, hängt daher stark vom Vertrag und vom Anbieter ab.
Außenhandel: Deutschland bleibt Nettoimporteur
Im kommerziellen Außenhandel war Deutschland 2025 Nettoimporteur. Die Importe lagen bei 76,2 Terawattstunden, die Exporte bei 54,3 Terawattstunden. Der Nettoimport betrug 21,9 Terawattstunden und fiel damit geringer aus als im Vorjahr.
Trotz sinkender Strompreise lohnt sich für Verbraucher weiterhin ein regelmäßiger Strompreisvergleich. In wenigen Schritten lässt sich unverbindlich prüfen, ob ein günstigerer Tarif verfügbar ist.
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