Ab dem 1. April 2026 zahlen Hamburger Haushalte in der Grundversorgung weniger für Strom. Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden spart nach Angaben von Vattenfall rund 134 Euro im Jahr. Das entspricht einer Entlastung von gut zehn Prozent. Möglich wird das durch gesunkene Beschaffungskosten und niedrigere Netzgebühren des städtischen Netzbetreibers, die durch staatliche Zuschüsse gedämpft werden. Wie wir unter Stromnetzgebuehren sinken 2026 deutlich Haushalte profitieren von Entlastung berichtet haben, fällt die Entlastung jedoch je nach Anbieter sehr unterschiedlich aus.
Neuer Arbeitspreis und höherer Grundpreis im Tarif Basis
Im Tarif Basis der Grundversorgung sinkt der Arbeitspreis auf 38,95 Cent je Kilowattstunde. Gleichzeitig steigt der monatliche Grundpreis von 14,05 Euro auf 16,55 Euro. Für einen Musterhaushalt mit 2.500 Kilowattstunden Verbrauch ergibt sich unter dem Strich dennoch eine Entlastung von gut zehn Prozent und eine Ersparnis von etwa 134 Euro im Jahr. Entscheidend ist also die Kombination aus Arbeitspreis und Grundpreis und nicht nur der Blick auf eine einzelne Zahl.
Sondertarife und dynamische Modelle bieten zusätzliche Spielräume
Die meisten Hamburger Kundinnen und Kunden sind bereits aus der Grundversorgung in Sondertarife gewechselt. Diese Verträge liegen in der Regel deutlich unter den Preisen der Grundversorgung und profitieren ebenfalls von den sinkenden Kosten im Netz. Haushalte mit intelligentem Messsystem können zusätzlich durch dynamische Stromtarife sparen, indem sie ihren Verbrauch stärker in Zeiten mit niedrigen Preisen verlagern, zum Beispiel beim Waschen oder Laden eines Elektroautos.
Mit aktivem Tarifwechsel mehr herausholen
Die automatische Preissenkung ist ein Schritt in die richtige Richtung, ersetzt aber keinen aktiven Tarifvergleich. Ein Strompreisvergleich auf unserer Seite zeigt, welche Anbieter die reduzierten Netzgebühren bereits vollständig an ihre Kunden weitergeben und wo Hamburger Haushalte aktuell am meisten sparen können.










