Strom in der Grundversorgung kann in Deutschland je nach Wohnort sehr unterschiedlich teuer sein. Eine aktuelle Auswertung, die Strompreise in mehreren tausend Städten und Gemeinden verglichen hat, kommt zu dem Ergebnis, dass Haushalte für denselben Jahresverbrauch regional teils deutlich abweichende Gesamtkosten zahlen.
Als Vergleichsmaßstab diente ein Musterhaushalt mit 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch in der Grundversorgung. In den untersuchten Orten lagen die jährlichen Kosten in der Spannbreite von rund 1.050 Euro bis knapp 2.200 Euro. Damit ergibt sich in Extremfällen ein Unterschied von mehr als 1.100 Euro pro Jahr.
Thüringen fällt bei hohen Grundversorgungspreisen besonders auf
In der regionalen Betrachtung zeigt die Auswertung eine Häufung hoher Grundversorgungspreise in Thüringen. Auch in Teilen von Sachsen und Baden-Württemberg finden sich demnach Gebiete, in denen Haushalte in der Grundversorgung besonders hohe Jahreskosten tragen.
Solche Unterschiede entstehen typischerweise durch verschiedene Preisbestandteile, etwa regionale Netzentgelte sowie Beschaffungs- und Vertriebskosten. Für Verbraucher ist vor allem entscheidend: Wer in der Grundversorgung bleibt, kann je nach Wohnort deutlich stärker belastet sein als Haushalte in anderen Regionen.
Was Verbraucher jetzt tun können
Die Auswertung zeigt gleichzeitig, dass es in vielen Fällen möglich ist, die Stromkosten durch einen Tarifwechsel spürbar zu senken. Die genaue Höhe hängt vom Wohnort, vom Verbrauch und vom jeweiligen Angebot ab. Wer seinen Tarif länger nicht geprüft hat, sollte daher mindestens Arbeitspreis, Grundpreis und Vertragsbedingungen vergleichen.
Ein Strompreisvergleich auf unserer Seite zeigt, welche Tarife aktuell in Ihrer Region verfügbar sind und ob sich ein Wechsel für Ihren Haushalt lohnt.










