Mit dem Ende der Heizsaison ziehen viele Haushalte Bilanz. Für Stromkunden mit Wärmepumpe fällt diese laut einer aktuellen Verivox-Auswertung überwiegend positiv aus: Trotz eines leicht höheren Heizbedarfs sind die laufenden Kosten in der Heizperiode 2025/26 gesunken.
Wärmepumpenstrom wurde im Schnitt günstiger
Verivox beziffert die durchschnittlichen Betriebskosten einer effizienten Wärmepumpe in der Heizsaison (September bis März) auf rund 1.275 Euro. Das sind etwa 48 Euro weniger als im Vorjahreszeitraum, obwohl der Heizbedarf bei einem Musterhaushalt insgesamt um rund 4 Prozent gestiegen ist.
Der wichtigste Treiber dahinter ist der Strompreis: Der durchschnittliche Kilowattstundenpreis für Wärmepumpenstrom lag laut Verivox in der Heizperiode bei 25,67 Cent pro kWh. Im Vorjahr waren es 27,29 Cent pro kWh. Damit ist Wärmepumpenstrom im Jahresvergleich um rund 6 Prozent günstiger geworden.
Was Wärmepumpen-Haushalte jetzt daraus ableiten können
Für Verbraucher ist das eine gute Nachricht, weil Wärmepumpen durch ihren höheren Stromverbrauch besonders stark von Preisunterschieden profitieren oder betroffen sein können. Gleichzeitig heißt “im Schnitt günstiger” nicht automatisch, dass jeder Haushalt bereits optimal versorgt ist: Je nach Region, Grundpreis, Vertragslaufzeit und Tarifmodell können die Kosten stark auseinandergehen.
Gerade jetzt, nach der Heizperiode, ist ein guter Zeitpunkt, den eigenen Vertrag zu prüfen, bevor die nächste Saison kommt oder Preisgarantien auslaufen. Ein Strompreisvergleich auf unserer Seite zeigt, welche Tarife aktuell zu Ihrem Haushalt passen und wo sich beim Wärmepumpen- oder Haushaltsstrom noch sparen lässt.










