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Millionen Haushalte in Zahlungsverzug bei Strom- und Gasrechnungen

Energie bleibt für viele Menschen in Deutschland eine finanzielle Belastung. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lebten im vergangenen Jahr etwa 4,2 Millionen Menschen in Haushalten, die ihre Strom- oder Gasrechnung nicht rechtzeitig bezahlen konnten. Das entspricht rund fünf Prozent der Bevölkerung.
Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil leicht gesunken: 2023 gaben noch 5,4 Prozent der Befragten an, in Zahlungsverzug geraten zu sein. Dennoch bleibt die Zahl hoch – und macht deutlich, wie angespannt die Lage vieler Haushalte ist.
Unerwartete Ausgaben bringen viele an die Grenze
Besonders problematisch: Ein großer Teil der Bevölkerung hat kaum Rücklagen. Knapp ein Drittel lebt in Haushalten, die unerwartete Ausgaben ab 1.250 Euro – etwa für die Reparatur einer Waschmaschine oder den Austausch des Kühlschranks – nicht ohne Hilfe stemmen könnten. Damit fehlen vielen Familien finanzielle Spielräume, um steigende Energiepreise abzufedern.
Praktische Tipps, wie sich die laufenden Energiekosten senken lassen, finden Sie im Ratgeber Stromkosten senken.
Was Haushalte tun können
Auch wenn die Netzentgelte ab 2026 durch staatliche Zuschüsse sinken sollen, bleibt der größte Hebel im Alltag oft die Wahl des Stromanbieters. Ein Wechsel aus der Grundversorgung in günstigere Tarife kann schnell mehrere Hundert Euro im Jahr einsparen – und damit verhindern, dass Haushalte in Zahlungsverzug geraten. Einen Überblick bietet der Ratgeber günstige Stromanbieter
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