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Eigener Verbrauch

Neues Förderprogramm für Elektroautos ab 2026

Elektroauto an Ladestation

Ab dem 1. Januar 2026 sollen private Käufer und Leasingnehmer eines neuen Elektroautos wieder Geld vom Staat bekommen. Gefördert werden rein elektrische Fahrzeuge sowie bestimmte Plug in Hybrid Modelle und Autos mit Reichweitenverlängerer. Die Grundförderung liegt bei 3 000 Euro für reine Stromer und bei 1 500 Euro für Plug in Modelle, wenn sie strengere Vorgaben zu CO2 Ausstoß oder elektrischer Reichweite erfüllen.

Das Programm ist bis 2029 angelegt und hat ein Gesamtvolumen von drei Milliarden Euro. Die Förderung wird nach der Zulassung digital beantragt, das Portal der Bundesregierung soll im Mai 2026 starten. Geförderte Fahrzeuge müssen mindestens drei Jahre gehalten werden.

Wer Geld bekommt und welche Fahrzeuge gefördert werden

Die Zuschüsse sind nach Einkommen und Kinderzahl gestaffelt. Wer weniger verdient, kann zusätzliche Aufschläge erhalten, Familien bekommen pro Kind einen Bonus. So sind je nach Fahrzeug und Haushaltssituation Förderbeträge zwischen 1 500 und 6 000 Euro möglich. Umweltverbände bemängeln, dass auch Plug in Modelle einbezogen werden, deren offizielle CO2 Werte den Alltagsbetrieb oft nicht genau abbilden. Branchenvertreter verweisen darauf, dass viele Autofahrer sich eher dauerhaft niedrigere Strompreise statt einmaliger Kaufprämien wünschen.

Was Verbraucher jetzt tun können

Für viele Haushalte kann die neue Förderung den Einstieg ins E-Auto finanzierbarer machen, vor allem für Familien und mittlere Einkommen. Damit sich der Umstieg wirklich lohnt, sollten Interessenten neben dem Zuschuss auch ihre laufenden Stromkosten im Blick behalten und mit einem Strompreisvergleich auf unserer Seite prüfen, ob sich durch einen günstigeren Tarif zusätzlich sparen lässt.