Die Kapazität stationärer Batteriespeicher in Deutschland ist nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft deutlich gestiegen. Der Verband spricht von rund 2,4 Millionen installierten Speichern und einer Gesamtkapazität von deutlich über 25 Gigawattstunden.
Die Geräte werden laut BSW Solar meist zusammen mit Photovoltaikanlagen genutzt, um selbst erzeugten Solarstrom auch abends und nachts verfügbar zu machen.
Wichtige Zahlen aus der Verbandsbilanz
Nach Angaben des BSW Solar hat sich die Speicherkapazität innerhalb von vier Jahren mehr als verfünffacht. Für das Jahr 2025 nennt der Verband knapp 600.000 neu in Betrieb genommene stationäre Speicher mit zusammen rund 6,5 Gigawattstunden Kapazität. Im Vergleich zu 2024 entspreche das einem leichten Kapazitätsplus von rund fünf Prozent.
Der Verband berichtet außerdem, dass die Nachfrage nach Heimspeichern 2025 gegenüber 2024 um rund acht Prozent zurückging, während neu installierte Großbatteriespeicher stark zulegten. Auch bei neu installierten Gewerbespeichern meldet der Verband ein deutliches Plus.
Was Haushalte mit Photovoltaik daraus ableiten können
Für private Haushalte ist vor allem die Kombination aus Photovoltaikanlage und Speicher relevant. Ein Speicher kann nach Angaben des Verbandes helfen, selbst erzeugten Strom zeitversetzt zu nutzen. Wie groß der finanzielle Vorteil im Einzelfall ist, hängt unter anderem von Verbrauch, Anlagengröße und den Konditionen des Stromvertrags ab.
Welche Punkte der Verband bei den Regeln fordert
Der BSW Solar fordert unter anderem schnellere Netzanschlussverfahren, Regeln, die systemdienliches Verhalten belohnen, sowie digitalere Prozesse bei Netzbetreibern. Ziel sei es nach Einschätzung des Verbandes, den Speicherausbau schneller voranzubringen.
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