Zum Gebotstermin 1. Dezember 2025 ist die Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen deutlich überzeichnet gewesen. Nach Angaben der Bundesnetzagentur standen 2.328 MW Ausschreibungsvolumen 634 Geboten mit 5.237 MW gegenüber. Bezuschlagt wurden 226 Gebote mit 2.341 MW.
Auffällig: Trotz des hohen Wettbewerbs ging das Preisniveau nicht zurück. Die Zuschlagswerte lagen in einer Spanne von 4,40 bis 5,30 Cent je kWh; der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert stieg gegenüber der Vorrunde von 4,84 auf 5,00 Cent je kWh.
Viele Projekte an Verkehrsachsen und in Bayern
Regional entfiel erneut ein großer Teil der Zuschläge auf Bayern. Zudem wurde ein erheblicher Anteil der Projekte auf Flächen entlang von Autobahnen und Schienenwegen bezuschlagt; weitere Vorhaben liegen auf Acker- oder Grünland in benachteiligten Gebieten. Ebenfalls berücksichtigt wurden besondere Solaranlagen mit Doppelnutzung, etwa in Verbindung mit landwirtschaftlicher Bewirtschaftung.
Nächste Runde läuft bereits
Die nächste Ausschreibungsrunde (Stichtag 1. März 2026) ist bereits geöffnet. Das vorgesehene Volumen beträgt 2.294 MW. Der Höchstwert für Gebote liegt bei 5,79 Cent je kWh.
Einordnung für Verbraucher
Ausschreibungsergebnisse wirken nicht 1:1 und nicht sofort auf jeden Haushaltsvertrag durch, sie geben aber Hinweise auf Kostenentwicklungen im Markt. Für Endkunden bleibt entscheidend, wie einzelne Versorger Beschaffungs- und Netzkosten in konkreten Tarifen weitergeben.
Die Marktentwicklung ist ein wichtiges Signal, ersetzt aber keinen aktiven Tarifcheck. Ein Strompreisvergleich auf unserer Seite zeigt, welche Angebote aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten.










