Viele Stromkundinnen und Stromkunden können Anfang 2026 aufatmen. Laut Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft sind die durchschnittlichen Stromkosten für Haushalte zum Jahresbeginn spürbar zurückgegangen. Nach den Rekordjahren der Energiekrise kostet eine Kilowattstunde Haushaltsstrom jetzt wieder deutlich weniger als im Vorjahr, als die Preise noch klar über der Marke von vierzig Cent lagen.
Warum Strom jetzt günstiger wird
Der wichtigste Grund für die Entlastung sind niedrigere Netzentgelte. Diese Gebühren für den Transport des Stroms über die Leitungen machen einen großen Teil des Endpreises aus und wurden durch einen Zuschuss des Bundes in Milliardenhöhe gedrückt. Viele Netzbetreiber geben diese Entlastung inzwischen an die Stromversorger weiter, die ihrerseits zahlreiche Preissenkungen für Anfang 2026 angekündigt haben.
Trotzdem bleibt Strom im europäischen Vergleich weiter teuer. Einkauf, Vertrieb und staatliche Abgaben wie Mehrwertsteuer und Stromsteuer machen nach wie vor einen erheblichen Anteil an der Stromrechnung aus. Von einer Rückkehr zu den Preisniveaus vor der Energiekrise kann also noch keine Rede sein.
Nicht alle Haushalte sparen automatisch
Ob die Entlastung tatsächlich im Portemonnaie ankommt, hängt stark vom gewählten Tarif ab. Besonders Kundinnen und Kunden in der teuren Grundversorgung profitieren häufig weniger stark, weil hier die Preise langsamer angepasst werden. Wer schon länger keinen Vertrag gewechselt hat, zahlt daher oft deutlich mehr als nötig, selbst wenn der Anbieter offiziell die Preise senkt. Deutlich günstiger sind meist spezielle Angebote für Neukunden mit Preisgarantie.
Mit Tarifwechsel zusätzlich mehrere hundert Euro sparen
Auch wenn die Stromkosten zu Jahresbeginn gesunken sind, lohnt es sich für Haushalte weiterhin, aktiv zu werden. Ein Wechsel aus einem älteren oder teuren Grundversorgungstarif in einen günstigen Wettbewerbstarif kann je nach Verbrauch schnell Einsparungen von mehreren hundert Euro pro Jahr bringen. Besonders Familien und Haushalte mit hohen Verbräuchen sollten ihre bisherigen Konditionen prüfen.
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