Der CO₂-Preis wird meist mit Gas, Heizöl oder Benzin verbunden. Doch auch für den Strommarkt spielt er eine wichtige Rolle. Denn wenn Strom aus fossilen Kraftwerken erzeugt wird, verteuern CO₂-Kosten auch die Produktion. Das betrifft vor allem Kohle- und Gaskraftwerke, die weiterhin gebraucht werden, wenn Wind und Sonne nicht genug liefern.
2026 liegt der nationale CO₂-Preis in einer Preisspanne von 55 bis 65 Euro pro Tonne. Parallel greifen im Stromsektor europäische Regeln zur Bepreisung von Emissionen. Je teurer fossile Stromerzeugung wird, desto stärker geraten alte Kraftwerke unter Kostendruck.
Für Verbraucher heißt das: Der Strompreis hängt nicht nur von Wind und Sonne ab sondern auch von fossilen Kraftwerken, Börsenpreisen, Netzentgelte und Abgabe.
Erneuerbare Energien werden wichtiger
Steigende CO₂-Kosten machen erneuerbare Energien im Strommarkt wettbewerbsfähiger. Strom aus Wind und Sonne verursacht keine Brennstoffkosten und keine direkten CO₂-Kosten bei der Erzeugung. Wenn viel erneuerbarer Strom verfügbar ist, kann das die Börsenpreise senken.
Dieser Effekt kommt aber nicht automatisch vollständig bei den Haushalten an. Der Endkundenpreis besteht aus mehreren Teilen: Beschaffung, Netzentgelte, Steuern, Abgaben und Vertriebskosten. Deshalb kann der Strommarkt günstiger werden, während einzelne Haushalte weiter zu viel zahlen, wenn sie in einem alten oder teuren Vertrag bleiben.
Warum der eigene Strompreis jetzt besonders zählt
Gerade 2026 bleibt der Strommarkt in Bewegung. CO₂-Kosten, Netzentgelte, erneuerbare Energien und neue Tarifmodelle verändern die Preisstruktur. Wer seinen Stromvertrag lange nicht geprüft hat, weiß oft nicht, ob der eigene Arbeitspreis noch zum Markt passt. Veraltete Stromverträge gehen meist mit höheren Kosten einher.
Schon kleine Unterschiede machen viel aus. Bei 3.500 kWh Jahresverbrauch bedeuten 3 Cent pro Kilowattstunde 105 Euro im Jahr. Bei Haushalten mit Wärmepumpe, E-Auto oder Homeoffice kann der Betrag noch sehr viel höher liegen.
CO₂-Kosten verändern den Strommarkt und machen günstige Stromtarife wichtiger. Nutzen Sie daher unseren kostenlosen Strompreisvergleich. Dieser ist unverbindlich und zeigt Ihnen in wenigen Schritten, welche Angebote zu Ihrem Verbrauch passen.









