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Verbraucherzentrale NRW warnt: WLAN-Router sind heimliche Stromfresser

Viele Verbraucher unterschätzen den Energiebedarf ihres WLAN-Routers. Die Verbraucherzentrale NRW warnt nun, dass gängige Modelle im Jahr bis zu 100 Kilowattstunden verbrauchen können. Das entspricht ungefähr dem Strombedarf eines kleinen Kühlschranks. Da Router kein Energielabel tragen, bleibt der hohe Verbrauch meist unbemerkt.
Position und Einstellungen beeinflussen den Verbrauch
Laut Verbraucherzentrale lässt sich der Energiebedarf mit einfachen Maßnahmen deutlich senken. Wird der Router zentral und erhöht im Raum platziert, verbessert sich das Signal, und das Gerät muss nicht mit maximaler Leistung senden.
Viele Modelle aktivieren außerdem dauerhaft Funktionen, die im Alltag kaum genutzt werden. Dazu zählen Gastnetzwerke, die WPS-Funktion oder ständig leuchtende Anzeigen. Auch ungenutzte Frequenzbänder können abgeschaltet werden. Das verringert den Stromverbrauch, ohne dass die Geschwindigkeit sinkt.
Strom sparen mit Zeitplänen und Eco-Modi
Eine wirksame Möglichkeit sind Zeitschaltprogramme, die den Router nachts automatisch abschalten. Wer jedoch Smart-Home-Geräte nutzt oder nächtliche Updates benötigt, sollte dies bei den Zeitfenstern berücksichtigen.
Zusätzlich helfen Eco- und Leistungsmodi, die Sendeleistung automatisch an den tatsächlichen Datenverkehr anzupassen. Regelmäßige Firmware-Updates optimieren das Energiemanagement oft weiter. Wer den eigenen Verbrauch prüfen möchte, kann über die Verbraucherzentrale NRW ein Messgerät ausleihen.
Auch wenn Router im Jahr nur rund 25 bis 40 Euro an Stromkosten verursachen, zeigt die Warnung der Verbraucherzentrale: Viele Kosten entstehen im Haushalt unbemerkt. Deutlich größer ist meist das Sparpotenzial beim Stromtarif selbst.
Wir von stromvermittlung.de empfehlen daher, regelmäßig die eigenen Stromkosten zu prüfen. Ein aktueller Vergleich ist mit unserem Strompreis-Rechner in wenigen Schritten möglich.
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