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KI-Solarprogosen: Wie Künstliche Intelligenz die Stromversorgung effizienter macht

LEW und Nuno Labs gewinnen Bayerischen Energiepreis für minutengenaue Solarstrom-Vorhersagen. Was das für Strompreise bedeutet.

Von Ron Boschert · · Lesezeit ca. 2 Min.
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Wolken können für das Stromnetz mehr bedeuten, als viele Verbraucher denken. Wenn große Solaranlagen plötzlich weniger Strom liefern, muss das Netz schnell reagieren. Genau hier setzt ein ausgezeichnetes Projekt von LEW und Nuno Labs an.

Die Lechwerke AG und das Münchner Startup Nuno Labs erhalten den Bayerischen Energiepreis 2026 für kurzfristige Solarstrom-Prognosen mit KI. Das Projekt wurde in der Kategorie „Digitalisierung im Energiebereich“ ausgezeichnet. Nach Angaben des Bayerischen Wirtschaftsministeriums nutzt das System lokale Hardware, Kameradaten und künstliche Intelligenz, um die Einspeisung von Solarparks kurzfristiger und genauer vorherzusagen.

Warum eine Wolke zum Netzproblem werden kann

Solarstrom ist günstig und wichtig für die Energiewende. Er hat aber eine Besonderheit: Die Erzeugung schwankt. Zieht eine Wolke über eine große Photovoltaikanlage, kann die Einspeisung innerhalb kurzer Zeit sinken. Kommt die Sonne wieder heraus, steigt sie schnell an.

Für Netzbetreiber sind solche Schwankungen anspruchsvoll. Je besser sie wissen, wie viel Solarstrom in den nächsten Minuten tatsächlich kommt, desto gezielter können sie Netze steuern und Ausgleichsmaßnahmen planen. LEW spricht bei dem Projekt von minutengenauen Solarstrom-Prognosen.

Für Verbraucher ist das nicht nur Technik im Hintergrund. Ein stabileres Netz hilft, erneuerbare Energien besser zu integrieren. Langfristig können präzisere Prognosen dazu beitragen, unnötige Regelungskosten zu verringern. Eine konkrete Entlastung auf der Stromrechnung lässt sich daraus aber nicht automatisch ableiten.

Was LEW-Kunden beim Strompreis sehen

Neben der Netztechnik bleibt für Haushalte der eigene Tarif entscheidend. Nach den vorliegenden Vergleichsdaten liegt der durchschnittliche Grundversorgungspreis der Lechwerke AG bei 35,25 ct/kWh. Bei 3.500 kWh Jahresverbrauch entspricht das rund 1.358 Euro pro Jahr.

Günstigere Alternativen beginnen laut aktuellem Stromanbieter-Vergleich ab 774 Euro jährlich. Daraus ergibt sich ein mögliches Einsparpotential von bis zu 583 Euro im Jahr.

Gerade solche Zahlen zeigen: Innovationen im Netz sind wichtig, ersetzen aber nicht den Blick auf den eigenen Vertrag. Wer bei LEW in der Grundversorgung ist oder lange nicht gewechselt hat, sollte Arbeitspreis, Grundpreis und Jahreskosten prüfen. Treue zum Stromanbieter und langjährige Vertragslaufzeiten sind meist mit höheren Kosten verbunden.

Erst die Technik im Netz, dann der Blick auf die Rechnung

Diese KI-Prognosen können helfen, Solarstrom in Zukunft besser in das System einzubinden. Für Verbraucher zählt am Ende aber auch, was auf der Rechnung steht. Ein moderneres Netz sorgt nicht automatisch dafür, dass der eigene Tarif günstiger wird.

Wer wissen möchte, ob der aktuelle Stromvertrag noch zum eigenen Verbrauch passt, kann auf unserer Seite unter www.stromvermittlung.de/strompreisvergleich den bestehenden Stromvertrag kostenlos und unverbindlich in wenigen Schritten überprüfen.

Weiterführende Informationen

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Grundversorger
LEW
Grundversorgung
ca. 1.357 €/Jahr
Günstigster Tarif
ab 770 €/Jahr
Durchschn. Arbeitspreis
ca. 27,53 ct/kWh

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