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Bonus-Tarife: Günstig im ersten Jahr, teurer danach

Ein hoher Bonus sieht im Stromvergleich erst einmal gut aus. 100 Euro, 150 Euro oder mehr können einen Tarif im ersten Jahr weit nach vorne bringen. Doch genau hier sollten Stromkunden genauer hinsehen.
Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Boni bei Strom- und Gastarifen an Bedingungen geknüpft sein können. Das gilt sowohl für Sofortboni als auch für Neukundenboni, die erst mit der Jahresrechnung berücksichtigt werden. Verbraucher sollten deshalb vor Vertragsabschluss prüfen, wann und unter welchen Voraussetzungen der Bonus ausgezahlt wird.
Der günstige Einstieg kann täuschen
Viele Tarife wirken im ersten Jahr besonders attraktiv, weil Einmalzahlungen eingerechnet werden. Der eigentliche Strompreis besteht aber weiter aus Arbeitspreis, Grundpreis und Vertragsbedingungen. Fällt der Bonus im zweiten Jahr weg, kann der Tarif deutlich weniger günstig sein. Wichtig ist auch die Vertragslaufzeit. Wer einen Bonus nur bekommt, wenn der Vertrag eine bestimmte Zeit besteht, sollte genau auf Kündigungsfrist und Lieferbeginn achten. Sonst kann es passieren, dass der Bonus nicht wie erwartet auf der Rechnung auftaucht.
Nicht nur Bonus, sondern Endpreis prüfen
Ein Bonus ist nicht automatisch schlecht. Er kann einen Tarif im ersten Jahr günstiger machen. Entscheidend ist aber, ob der Vertrag auch ohne Einmalzahlung noch passt. Dazu gehören Preisgarantie, Laufzeit, Kündigungsfrist, automatische Verlängerung und der Preis ab dem zweiten Jahr.
Wer seinen Stromtarif prüft, sollte deshalb nicht nur auf den höchsten Rabatt schauen. Auf unserer Seite im Bereich Stromvergleich können Verbraucher kostenlos vergleichen, wie sich Arbeitspreis, Grundpreis und Jahreskosten im eigenen Haushalt auswirken.
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