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Smart Meter in Deutschland: Mehrheit der Hausbesitzer befürwortet digitale Stromzähler
83 Prozent der Hausbesitzer unterstützen Smart Meter. E.ON-Kunden zahlen derzeit durchschnittlich 34,55 ct/kWh. Jetzt vergleichen und sparen.

Smart Meter sind für viele Haushalte längst kein abstraktes Zukunftsthema mehr. Wer ein E-Auto lädt, eine Wärmepumpe nutzt oder einen Batteriespeicher betreibt, verbraucht Strom anders als ein klassischer Haushalt. Genau dann kann ein intelligenter Zähler wichtig werden.
Eine repräsentative E.ON-Umfrage unter 2.000 Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern zeigt: 83 Prozent stehen der Nutzung von Smart Metern grundsätzlich offen gegenüber. Besonders hoch ist die Zustimmung bei Haushalten, die bereits ein E-Auto, einen Batteriespeicher oder eine Wärmepumpe besitzen. Dort liegt die Offenheit laut E.ON bei rund 90 Prozent.
Warum der Zähler plötzlich Geld wert sein kann
Der Nutzen eines Smart Meters liegt nicht nur darin, dass der Zählerstand automatisch übertragen wird. Entscheidend ist, dass Stromverbrauch besser sichtbar und flexibler steuerbar wird.
Das kann besonders bei großen Verbrauchern wichtig sein. Ein E-Auto muss oft nicht sofort geladen werden. Eine Wärmepumpe oder ein Speicher kann ebenfalls so gesteuert werden, dass günstige Zeiten besser genutzt werden. Voraussetzung sind passende Technik, ein intelligenter Zähler und ein Tarif, der solche Flexibilität belohnt.
Laut E.ON nennen 50 Prozent der befragten Hausbesitzer eine mögliche Kostenersparnis durch optimierten Stromverbrauch als Grund für Smart Meter. 31 Prozent wollen ihren Energieverbrauch besser überwachen, 30 Prozent sehen den Nutzen in dynamischen Tarifen oder Festpreistarifen mit smartem Zusatzservice.
Dynamisch ist nicht für jeden besser
Ein dynamischer Stromtarif kann günstige Stunden direkt an Verbraucher weitergeben. Der Preis kann sich dabei aber kurzfristig ändern. Wer flexibel laden oder Geräte steuern kann, hat bessere Chancen, davon zu profitieren. Wer Strom vor allem zu festen Zeiten benötigt, trägt mehr Preisrisiko.
Deshalb sind Festpreistarife mit flexiblem Zusatzservice für viele Haushalte eine Zwischenlösung. Der Preis pro Kilowattstunde bleibt stabil, trotzdem kann es Boni geben, wenn E-Auto, Speicher oder Wärmepumpe netzdienlich gesteuert werden. Der Unterschied ist wichtig: Beim dynamischen Tarif schwankt der Preis, beim Festpreis bleibt mehr Planungssicherheit.
E.ON kritisiert in diesem Zusammenhang die politische Diskussion um sogenannte Smart Meter Light. Diese könnten zwar mehr Haushalten Zugang zu dynamischen Tarifen geben, würden aber nach Einschätzung des Unternehmens nicht automatisch helfen, große flexible Verbraucher schneller ins Stromsystem einzubinden.
Erst Technik prüfen, dann Tarif wechseln
Für Haushalte mit E-Auto, Wärmepumpe oder Speicher kann ein Smart Meter der Einstieg in neue Tarifmodelle sein. Ob sich das lohnt, hängt aber vom eigenen Verbrauchsprofil ab. Wichtig sind Fragen wie: Wann wird Strom verbraucht? Lässt sich Laden oder Heizen verschieben? Gibt es bereits eine Steuerung? Und wie hoch sind Grundpreis, Arbeitspreis und mögliche Zusatzkosten?
Wer keinen großen steuerbaren Verbraucher hat, sollte nüchtern rechnen. Ein Smart Meter allein senkt noch keine Stromrechnung. Der Vorteil entsteht erst, wenn Verbrauch, Technik und Tarif zusammenpassen.
Wer seinen Stromvertrag ohnehin überprüft, sollte deshalb nicht nur nach dem günstigsten Arbeitspreis suchen. Unter www.stromvermittlung.de/strompreisvergleich bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihren bestehenden Stromvertrag kostenlos und unverbindlich in wenigen Schritten zu überprüfen. So wird sichtbar, ob ein klassischer Festpreistarif, Ökostromtarif oder ein flexibleres Modell zum eigenen Verbrauch passt.
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