Photovoltaik-Rechner: Was bringt Solar auf Ihrem Dach?
Mit Wetterdaten für Ihren Ort und Ihr Dach, Stunde für Stunde gerechnet: wie viel Strom Sie erzeugen und selbst nutzen, was die Anlage kostet, wann sie sich bezahlt macht und was nach 25 Jahren übrig bleibt. Mit Speicher, E-Auto und Wärmepumpe.
Orientierungsrechnung, kein Angebot. Mit Wetterdaten für Ihren Ort und Durchschnittspreisen; Verschattung und Ihr Dach vor Ort kennen wir nicht. So rechnen wir
Wie setzen sich die Anschaffungskosten zusammen?
Wie kommt das Ergebnis zustande? (Rechenweg)
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Optimierungspotenzial
Wir haben Alternativen für Ihren Haushalt durchgerechnet.
Mit „übernehmen“ rechnen wir die Variante vollständig durch. Effekte mehrerer Tipps lassen sich nicht einfach addieren.
Kosten und Erlöse
Strom im ersten Jahr
Solarstrom und Verbrauch je Monat (kWh)
Varianten für Ihren Haushalt
Gleiche Annahmen, andere Größen. Mit „übernehmen“ rechnen Sie die Variante ausführlich.
| Anlage | Kosten | bezahlt nach Jahren | Plus nach 25 Jahren | selbst erzeugt |
|---|
So rechnen wir
- Ertrag: PVGIS 5.3 der Gemeinsamen Forschungsstelle der EU, Satellitendaten SARAH3, stündlich für Ihren Standort (auf 0,1° genau), Ihre Ausrichtung und Neigung, 14 % Systemverluste. Wir nehmen das Wetterjahr 2019–2023, das dem Mittel am nächsten liegt, und gleichen es auf das Mittel an. Verschattung kennen wir nicht.
- Verbrauch: Haushalt nach dem Standardlastprofil H25 des BDEW (2025), Personenzahl → kWh wie HTW Berlin. E-Auto mit 11-kW-Wallbox und 10 % Ladeverlusten, Ladezeiten nach Ihrer Auswahl. Wärmepumpe: Wärmebedarf aus Gas-/Ölverbrauch (× 0,85 Kesselnutzungsgrad) oder Energieausweis-Klasse, verteilt nach der Außentemperatur Ihres Standorts, Vorlauf nach Heizkurve, Leistungszahl über den Carnot-Gütegrad 0,45, Warmwasser 500 kWh je Person.
- Speicher: Gesamtwirkungsgrad 83,9 %, Leistung 1 kW je kWh, im Mittel 90 % der Kapazität nutzbar (wie HTW Berlin), Lebensdauer 15 Jahre (Verbraucherzentrale: 10–15); danach rechnen wir ohne Speicher weiter oder, auf Wunsch, mit einem neuen Speicher zum heutigen Preis (ohne Restwert nach Jahr 25).
- Kosten: Durchschnittspreise je Größe nach der Verbraucherzentrale (Stand 28.08.2026), 0 % Mehrwertsteuer. Betrieb 1 % der Kosten je Jahr (Fraunhofer ISE: 1–2 %), Messstelle nach § 30 Messstellenbetriebsgesetz. Ertragsverlust 0,4 % im Jahr.
- Strompreis: Arbeitspreis des günstigsten Festpreistarifs mit fairen Vertragsbedingungen bzw. der Grundversorgung an Ihrer Postleitzahl aus unseren Tarifabfragen; dynamischer Tarif mit den Börsenpreisen 2025 und den festen Preisbestandteilen aus unserem Börsenpreis-Vergleich.
- Vergütung: Inbetriebnahme 2026: 7,70 ct/kWh bis 10 kWp, 6,66 ct darüber, 20 Jahre (Bundesnetzagentur), danach Marktwert. Keine Vergütung in Stunden mit negativem Börsenpreis ab dem Jahr nach dem Smart-Meter-Einbau (Solarspitzengesetz), gerechnet mit dem Anteil des Solarstroms in diesen Stunden 2025 je Monat (SMARD); die Verlängerung des Vergütungszeitraums dafür lassen wir vorsichtshalber weg. Inbetriebnahme 2027: Regierungsentwurf, Drucksache 21/7867; Marktwert Solar 4,94 ct/kWh (2025, eigene Berechnung), Kosten eines Direktvermarkters nicht abgezogen.
- Rendite: interner Zinsfuß der Zahlungen über 25 Jahre, ohne Restwert der Anlage, ohne Steuern (Anlagen bis 30 kWp sind steuerfrei).
Ertragsdaten: PVGIS © Europäische Union, 2001–2026. Lastprofil: BDEW. Börsenpreise: Energy-Charts/SMARD. Rechengrundlagen vom 31.10.2026. Ergebnis ohne Gewähr, kein Angebot.
Häufige Fragen
Wie genau ist der Rechner?
Der Ertrag stammt aus Satellitendaten der EU (PVGIS) für Ihren Standort, Ihre Ausrichtung und Neigung. Den Eigenverbrauch rechnen wir für jede Stunde des Jahres aus Ihrem Verbrauch, dem Speicher, dem E-Auto und der Wärmepumpe. Ungenau bleibt, was wir nicht kennen: Verschattung, Ihr persönlicher Tagesablauf und die künftige Strompreisentwicklung. Deshalb zeigen wir den Kassenstand für 0 bis 4 % Preissteigerung im Jahr.
Warum ist ein Speicher nicht immer die beste Wahl?
Ein Speicher erhöht den Anteil, den Sie selbst nutzen, kostet aber mehrere Tausend Euro und hält etwa 15 Jahre. Ob sich das rechnet, hängt vom Verhältnis zwischen Strompreis und Einspeisevergütung ab und davon, wie viel Strom Sie abends brauchen. Die Tabelle „Varianten“ rechnet mehrere Kombinationen für Ihren Fall nebeneinander.
Was bedeutet Inbetriebnahme 2026 oder 2027?
Wer 2026 in Betrieb nimmt, erhält die heutige Einspeisevergütung 20 Jahre lang. Für 2027 rechnet der Rechner mit dem Regierungsentwurf zum EEG: 36 Monate 5,2 ct/kWh, danach Direktvermarktung zum Marktwert, dazu eine Einspeisegrenze von 50 %. Der Entwurf ist noch nicht beschlossen.
Warum bekomme ich für einen Teil des eingespeisten Stroms nichts?
Seit dem Solarspitzengesetz (25.02.2025) gibt es für neue Anlagen in Stunden mit negativem Börsenpreis keine Vergütung, sobald ein Smart Meter eingebaut ist. 2025 fiel rund 14 % des Solarstroms in solche Stunden (Monatsmittel). Der Rechner zieht das Monat für Monat ab.
