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EEG-Umlage

Die EEG-Umlage war ein Aufschlag auf jede Kilowattstunde, mit dem die Förderung erneuerbarer Energien (Einspeisevergütung nach dem EEG) finanziert wurde. Sie wurde zum 1. Juli 2022 abgeschafft (auf 0 gesenkt) und ist seit 2023 dauerhaft entfallen – finanziert wird die Förderung seither über den Bundeshaushalt.

Einheitct/kWh (seit 1.7.2022: 0)

Was war die EEG-Umlage?

Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhalten Betreiber von Wind- und Solaranlagen eine feste Vergütung für ihren Strom. Diese Förderung wurde lange über die EEG-Umlage finanziert: einen Aufschlag, den alle Stromkunden je verbrauchter kWh zahlten und der auf der Stromrechnung ausgewiesen war.

Wie hoch war die EEG-Umlage?

JahrEEG-Umlage
20216,50 ct/kWh
2022 (bis 30.06.)3,72 ct/kWh
ab 1. Juli 20220 ct/kWh (abgeschafft)

Auf ihrem Höhepunkt machte die EEG-Umlage mit über 6 ct/kWh einen erheblichen Teil des Strompreises aus.

Warum wurde die EEG-Umlage abgeschafft?

Um die Verbraucher zu entlasten. Seit dem 1. Juli 2022 wird die Förderung der erneuerbaren Energien nicht mehr über den Strompreis, sondern über den Bundeshaushalt (Klima- und Transformationsfonds) finanziert. Seit 2023 ist die Umlage dauerhaft entfallen.

EEG-Umlage ist nicht das EEG

Wichtig: Nur die Umlage auf der Rechnung ist weggefallen – das EEG selbst gilt weiter und fördert erneuerbare Energien über die Einspeisevergütung. Die Förderung läuft also weiter, nur die Finanzierung wurde umgestellt.

Was bedeutet das für meinen Strompreis?

Der Wegfall entlastete den Strompreis rechnerisch um über 6 ct/kWh (brutto). In der Praxis wurde diese Entlastung allerdings teils von gleichzeitig steigenden Beschaffungspreisen überlagert. Den günstigsten Tarif für Ihre PLZ finden Sie im Stromrechner.

Häufige Fragen zu EEG-Umlage

Was war die EEG-Umlage?
Ein Aufschlag auf jede Kilowattstunde, mit dem die Förderung erneuerbarer Energien nach dem EEG finanziert wurde. Sie war auf der Stromrechnung ausgewiesen.
Gibt es die EEG-Umlage noch?
Nein. Sie wurde zum 1. Juli 2022 auf null gesenkt und ist seit 2023 dauerhaft entfallen.
Wie hoch war die EEG-Umlage?
2021 lag sie bei 6,50 ct/kWh, 2022 bis Ende Juni bei 3,72 ct/kWh, danach bei null.
Warum wurde die EEG-Umlage abgeschafft?
Um die Verbraucher zu entlasten. Die Förderung der Erneuerbaren wird seitdem über den Bundeshaushalt statt über den Strompreis finanziert.
Wird die Förderung erneuerbarer Energien noch finanziert?
Ja. Das EEG gilt weiter und fördert erneuerbare Energien über die Einspeisevergütung. Nur die Finanzierung läuft jetzt über den Bundeshaushalt statt über die Umlage.
Ist die EEG-Umlage dasselbe wie das EEG?
Nein. Das EEG ist das Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien und gilt weiter. Die EEG-Umlage war nur das frühere Finanzierungsinstrument auf der Stromrechnung.
Wie stark hat die Abschaffung den Strompreis gesenkt?
Rechnerisch um über 6 ct/kWh brutto. In der Praxis wurde die Entlastung teils von gleichzeitig steigenden Beschaffungspreisen überlagert.
Steht die EEG-Umlage noch auf meiner Stromrechnung?
Nein. Seit der Abschaffung wird sie nicht mehr ausgewiesen. Andere Bestandteile wie Stromsteuer und Netzentgelte bleiben.
Wer finanziert heute die Ökostrom-Förderung?
Der Bund über den Klima- und Transformationsfonds, also über Haushaltsmittel statt über eine Umlage auf den Strompreis.

Verwandte Begriffe

Quellen: EEG-Umlage-Höhe und Abschaffung zum 1. Juli 2022: Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und Bundesregierung. Finanzierung seither über den Bundeshaushalt.

Redaktion stromvermittlung.de