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Erneuerbare Energien

Erneuerbare Energien sind Energiequellen, die sich natürlich erneuern: Wind, Sonne, Wasser und Biomasse (sowie Geothermie). Beim Strom deckten sie 2024 rund 59 % des Verbrauchs in Deutschland. Sie sind nahezu CO₂-frei und der Kern der Energiewende.

Was sind erneuerbare Energien?

Im Gegensatz zu Kohle, Öl, Gas oder Kernkraft stehen erneuerbare Quellen praktisch unbegrenzt zur Verfügung und erzeugen im Betrieb kaum Treibhausgase. Beim Strom sind die wichtigsten:

EnergieträgerAnteil 2024
Windkraft31,5 %
Photovoltaik13,8 %
Biomasse6,5 %
Wasserkraft4,7 %
Erneuerbare gesamt59,4 %

Anteile am eingespeisten Strom 2024: Statistisches Bundesamt (Destatis).

Warum sind erneuerbare Energien wichtig?

Sie ersetzen fossile Kraftwerke und senken so den CO₂-Ausstoß des Stroms. Gleichzeitig machen sie unabhängiger von Rohstoffimporten. Ihr Ausbau ist das zentrale Ziel der Energiewende.

Herausforderung: schwankende Erzeugung

Wind und Sonne liefern wetterabhängig. In einer Dunkelflaute sinkt die Erzeugung stark. Deshalb braucht es Speicher, flexible Kraftwerke, Netzausbau und Lastmanagement, um die Schwankungen auszugleichen.

Erneuerbare Energien im eigenen Haushalt

Sie können selbst beitragen: mit einer PV-Anlage, einem Balkonkraftwerk oder einem Ökostromtarif. Den passenden Tarif – auf Wunsch mit Ökostrom – finden Sie im Stromrechner.

Häufige Fragen zu Erneuerbare Energien

Was sind erneuerbare Energien?
Energiequellen, die sich natürlich erneuern: Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Geothermie. Sie erzeugen im Betrieb kaum Treibhausgase.
Wie hoch ist der Anteil erneuerbarer Energien am Strom?
2024 lag er bei rund 59 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms, mit Windkraft als wichtigster Quelle.
Welche erneuerbaren Energien gibt es?
Vor allem Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft und Biomasse, dazu Geothermie. Beim Strom dominieren Wind und Sonne.
Warum sind erneuerbare Energien wichtig?
Sie ersetzen fossile Kraftwerke, senken den CO2-Ausstoß und machen unabhängiger von Rohstoffimporten. Ihr Ausbau ist das Ziel der Energiewende.
Was ist die größte Herausforderung erneuerbarer Energien?
Die schwankende Erzeugung. Wind und Sonne liefern wetterabhängig, weshalb Speicher, flexible Kraftwerke und Netzausbau die Schwankungen ausgleichen müssen.
Sind erneuerbare Energien CO2-frei?
Im Betrieb nahezu. Über den gesamten Lebenszyklus, etwa für den Bau der Anlagen, fällt nur ein Bruchteil der Emissionen fossiler Kraftwerke an.
Wie kann ich selbst erneuerbare Energien nutzen?
Mit einer PV-Anlage oder einem Balkonkraftwerk auf dem eigenen Dach oder Balkon oder mit einem Ökostromtarif.
Was ist der Unterschied zwischen erneuerbaren und konventionellen Energien?
Erneuerbare Quellen erneuern sich natürlich und sind nahezu CO2-frei. Konventionelle wie Kohle, Öl, Gas und Kernkraft sind endlich beziehungsweise klimaschädlich oder mit Risiken behaftet.

Verwandte Begriffe

Quellen: Anteile der erneuerbaren Energien am Strom 2024: Statistisches Bundesamt (Destatis) und Umweltbundesamt.

Redaktion stromvermittlung.de