Sonnenkraftwerk (Solarpark)
Ein Sonnenkraftwerk erzeugt Strom aus Sonnenlicht – meist als großer Solarpark mit vielen Photovoltaik-Modulen auf Freiflächen. 2024 lieferte die Photovoltaik rund 13,8 % des Stroms in Deutschland. Im Kleinen funktioniert das Prinzip auf jedem Hausdach.
Was ist ein Sonnenkraftwerk?
Der Begriff steht meist für große Photovoltaik-Freiflächenanlagen (Solarparks), die auf Feldern oder Konversionsflächen viele Module bündeln. Auch Solarthermische Kraftwerke, die mit Spiegeln Wärme zur Stromerzeugung bündeln, zählen dazu – sie spielen in sonnenreichen Ländern eine Rolle, in Deutschland kaum.
Wie erzeugt Photovoltaik Strom?
Solarmodule wandeln Sonnenlicht direkt in Gleichstrom um, den ein Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umsetzt. Die Leistung wird in Kilowattpeak (kWp) angegeben; große Solarparks erreichen viele Megawatt.
Solarpark oder Dachanlage?
Große Solarparks erzeugen Strom besonders günstig und speisen ihn über die Direktvermarktung ins Netz. Auf dem eigenen Dach zählt dagegen vor allem der Eigenverbrauch – jede selbst genutzte kWh spart teuren Netzbezug.
Sonne und Wind ergänzen sich
Photovoltaik liefert vor allem im Sommerhalbjahr und mittags viel Strom, die Windenergie vor allem im Winter. Zusammen decken sie einen großen Teil der erneuerbaren Erzeugung.
Häufige Fragen zu Sonnenkraftwerk (Solarpark)
Was ist ein Sonnenkraftwerk?
Wie erzeugt ein Sonnenkraftwerk Strom?
Wie hoch ist der Anteil der Photovoltaik am Strom?
Was ist der Unterschied zwischen Solarpark und Dachanlage?
Was ist ein solarthermisches Kraftwerk?
Ergänzen sich Sonne und Wind?
In welcher Einheit wird die Leistung angegeben?
Verwandte Begriffe
Quellen: Photovoltaik-Anteil am Strommix 2024: Statistisches Bundesamt. Funktionsweise von Solarparks und solarthermischen Kraftwerken: Grundlagen der Energietechnik.
