Strompakete (Pakettarife)
Bei Strompaketen kaufen Sie eine feste Strommenge im Voraus – etwa „5.000 kWh für einen Festpreis". Das wirkt günstig, ist aber riskant: Verbrauchen Sie weniger, verfällt der Rest meist; verbrauchen Sie mehr, wird die Zusatzmenge oft teuer berechnet. Verbraucherschützer raten in der Regel ab.
Was sind Strompakete?
Ein Pakettarif verkauft Strom nicht nach tatsächlichem Verbrauch, sondern als vorab festgelegtes Kontingent zu einem Festpreis. Solange Sie genau das Paket verbrauchen, kann der Preis attraktiv sein – die Tücke liegt in den Abweichungen.
Warum sind Strompakete riskant?
- Minderverbrauch: Nutzen Sie weniger als gebucht, verfällt das übrige Guthaben meist – Sie zahlen für nicht genutzten Strom.
- Mehrverbrauch: Brauchen Sie mehr, wird die Zusatzmenge oft zu einem hohen Preis nachberechnet.
- Vorkasse: Viele Pakete sind im Voraus zu zahlen – bei einer Insolvenz des Anbieters droht der Verlust.
Wer bietet Strompakete an – und für wen?
Pakettarife tauchen immer wieder in Vergleichen auf, oft mit auffällig niedrigen Preisen. Weil der eigene Verbrauch schwer exakt vorherzusagen ist, raten Verbraucherzentralen meist davon ab. Besser kalkulierbar sind klassische Tarife mit Grund- und Arbeitspreis.
Die bessere Alternative
Ein normaler Sondervertrag rechnet nach tatsächlichem Verbrauch ab – ohne das Risiko verfallender Mengen. Eine Preisgarantie schützt zusätzlich vor Erhöhungen. Den günstigsten kalkulierbaren Tarif für Ihre PLZ finden Sie im Stromrechner.
Häufige Fragen zu Strompakete (Pakettarife)
Was sind Strompakete?
Warum sind Strompakete riskant?
Was passiert bei einem Strompaket, wenn ich weniger verbrauche?
Was passiert bei Mehrverbrauch im Strompaket?
Sind Strompakete empfehlenswert?
Was ist die Alternative zum Strompaket?
Welches Risiko besteht bei Vorkasse-Paketen?
Verwandte Begriffe
Quellen: Funktionsweise und Risiken von Paket- und Vorkassetarifen: Verbraucherzentralen.
