Strom vergleichen und sparen
kWh
  • 1 Person1.600 kWh
  • 2 Personen2.500 kWh
  • 3 Personen3.500 kWh
  • 4 Personen4.250 kWh

Erdung & Schutzleiter (PE)

Die Erdung verbindet elektrische Anlagen mit dem Erdpotenzial. Der Schutzleiter (PE, grün-gelb) leitet im Fehlerfall den Strom sicher ab, sodass an Gerätegehäusen keine gefährliche Spannung entsteht. Zusammen mit Sicherung und FI-Schutzschalter ist die Erdung die Basis des Schutzes vor Stromschlag.

Was ist Erdung?

Erdung bedeutet, leitfähige Teile mit dem Erdreich zu verbinden – über eine Erdungsanlage, meist einen Fundamenterder im Gebäude. Die Erde dient als sicheres Bezugspotenzial: Fließt im Fehlerfall Strom ab, leitet die Erdung ihn gefahrlos ab, statt dass er sich an einem Gehäuse aufstaut.

Der Schutzleiter (PE)

Der Schutzleiter – erkennbar an der grün-gelben Isolierung, Kürzel PE – verbindet die Metallgehäuse von Geräten mit der Erdung. Bekommt ein Gehäuse durch einen Defekt Kontakt zu einem stromführenden Teil, fließt der Strom über den PE ab. Das löst den FI-Schutzschalter oder die Sicherung aus und schaltet ab.

Die Leiter im Stromkreis

LeiterKürzelFarbeFunktion
Außenleiter (Phase)Lbraun/schwarz/grauführt den Strom
NeutralleiterNblauführt den Strom zurück
SchutzleiterPEgrün-gelbleitet Fehlerströme zur Erde ab

Wie schützt die Erdung vor Stromschlag?

Ohne Schutzleiter und Erdung könnte ein defektes Gerät sein Gehäuse unter Spannung setzen – wer es berührt, bekäme einen Schlag. Mit Erdung fließt der Fehlerstrom stattdessen ab, und der FI-Schutzschalter trennt den Stromkreis blitzschnell. Erdung, Schutzleiter und FI greifen also zusammen.

Wo ist die Erdung besonders wichtig?

Bei allen Steckdosen mit Schutzkontakt (Schuko), in Feuchträumen wie dem Bad und bei größeren Anlagen wie PV-Anlagen, wo zusätzlich ein Potenzialausgleich nötig ist. Arbeiten an der Erdungsanlage gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.

Häufige Fragen zu Erdung & Schutzleiter (PE)

Was ist Erdung?
Die Verbindung leitfähiger Teile mit dem Erdreich über eine Erdungsanlage. Die Erde dient als sicheres Bezugspotenzial und leitet im Fehlerfall Strom gefahrlos ab.
Was ist der Schutzleiter (PE)?
Der grün-gelbe Leiter, der die Metallgehäuse von Geräten mit der Erdung verbindet. Im Fehlerfall fließt der Strom über ihn ab und löst Sicherung oder FI-Schutzschalter aus.
Welche Farbe hat der Schutzleiter?
Grün-gelb. Der Außenleiter ist braun, schwarz oder grau, der Neutralleiter blau.
Was bedeuten L, N und PE?
L ist der Außenleiter oder die Phase, die den Strom führt. N ist der Neutralleiter, der ihn zurückführt. PE ist der Schutzleiter, der Fehlerströme zur Erde ableitet.
Wie schützt die Erdung vor Stromschlag?
Bekommt ein Gehäuse durch einen Defekt Spannung, fließt der Strom über Schutzleiter und Erdung ab. Das löst den FI-Schutzschalter aus, der den Stromkreis sofort trennt.
Was passiert ohne Schutzleiter?
Ein defektes Gerät könnte sein Gehäuse unter Spannung setzen. Wer es berührt, bekäme einen gefährlichen Stromschlag, weil der Fehlerstrom nicht sicher abgeleitet wird.
Wie hängen Erdung und FI-Schutzschalter zusammen?
Die Erdung leitet den Fehlerstrom ab, der FI-Schutzschalter erkennt ihn und schaltet ab. Erst zusammen bieten sie zuverlässigen Schutz.
Wo ist eine Erdung besonders wichtig?
Bei Schuko-Steckdosen, in Feuchträumen wie dem Bad und bei Anlagen wie der Photovoltaik, wo zusätzlich ein Potenzialausgleich nötig ist.
Darf ich an der Erdung selbst arbeiten?
Nein. Arbeiten an der Erdungs- und Schutzleiteranlage gehören in die Hände einer Elektrofachkraft.

Verwandte Begriffe

Quellen: Erdung, Schutzleiter (PE) und Leiterfarben sowie das Zusammenspiel mit dem FI-Schutzschalter: Grundlagen der Elektroinstallation und VDE-Vorgaben.

Redaktion stromvermittlung.de