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FI-Schutzschalter & Sicherung

Im Sicherungskasten schützen zwei Bauteile: Der Leitungsschutzschalter (Sicherung) schützt die Leitungen vor Überlastung und Kurzschluss, der FI-Schutzschalter (RCD) schützt Menschen vor dem Stromschlag, indem er bei einem Fehlerstrom blitzschnell abschaltet. Beide lösen aus, um Schäden und Unfälle zu verhindern.

Sicherung und FI-Schutzschalter – zwei verschiedene Aufgaben

Leitungsschutzschalter (Sicherung)FI-Schutzschalter (RCD)
Schütztdie Leitung / das Gerätden Menschen
Löst aus beiÜberlastung oder KurzschlussFehlerstrom (z. B. 30 mA)
Größez. B. 16 AmpereAuslösestrom in Milliampere

Was macht der Leitungsschutzschalter?

Der Leitungsschutzschalter – oft einfach „Sicherung" genannt – unterbricht den Stromkreis, wenn zu viel Strom fließt: bei Überlastung (zu viele Geräte) oder einem Kurzschluss. So wird verhindert, dass Leitungen überhitzen und Brände entstehen.

Was macht der FI-Schutzschalter?

Der FI-Schutzschalter (Fehlerstrom-Schutzschalter, englisch RCD) vergleicht den hin- und zurückfließenden Strom. Fließt ein Teil über einen Fehler ab – etwa durch einen Menschen –, schaltet er in Sekundenbruchteilen ab. Ein FI mit 30 mA schützt zuverlässig vor lebensgefährlichen Stromschlägen und ist in modernen Installationen Pflicht.

Was tun, wenn eine Sicherung oder der FI auslöst?

Schalten Sie das Bauteil wieder ein. Fliegt es sofort wieder heraus, trennen Sie zuletzt benutzte Geräte vom Netz – meist steckt ein defektes Gerät dahinter. Den FI sollten Sie etwa halbjährlich mit der Test-Taste prüfen. Bei wiederholtem Auslösen oder Unsicherheit hilft eine Elektrofachkraft. Mehr zum Vorgehen bei einem Stromausfall.

Häufige Fragen zu FI-Schutzschalter & Sicherung

Was ist der Unterschied zwischen Sicherung und FI-Schutzschalter?
Die Sicherung (Leitungsschutzschalter) schützt die Leitung vor Überlastung und Kurzschluss. Der FI-Schutzschalter schützt den Menschen, indem er bei einem Fehlerstrom blitzschnell abschaltet.
Was macht ein Leitungsschutzschalter?
Er unterbricht den Stromkreis bei Überlastung oder Kurzschluss und verhindert so, dass Leitungen überhitzen und Brände entstehen.
Was macht ein FI-Schutzschalter?
Er vergleicht hin- und zurückfließenden Strom. Fließt ein Teil über einen Fehler ab, etwa durch einen Menschen, schaltet er in Sekundenbruchteilen ab und schützt so vor Stromschlag.
Was bedeutet RCD?
RCD steht für Residual Current Device, die englische Bezeichnung für den Fehlerstrom-Schutzschalter, also den FI-Schutzschalter.
Warum fliegt meine Sicherung heraus?
Meist weil zu viele Geräte gleichzeitig laufen (Überlastung) oder ein Gerät einen Kurzschluss hat. Trennen Sie zuletzt benutzte Geräte und schalten Sie die Sicherung wieder ein.
Warum löst der FI-Schutzschalter aus?
Wegen eines Fehlerstroms, etwa durch ein defektes Gerät oder Feuchtigkeit. Trennen Sie verdächtige Geräte vom Netz; löst er weiter aus, hilft eine Elektrofachkraft.
Wie oft sollte man den FI-Schutzschalter testen?
Etwa halbjährlich mit der Test-Taste. Schaltet er dabei ab, funktioniert er. Schaltet er nicht ab, sollte eine Fachkraft ihn prüfen.
Welcher Auslösestrom ist beim FI üblich?
Für den Personenschutz 30 Milliampere. Bei diesem Wert schaltet der FI schnell genug ab, um lebensgefährliche Stromschläge zu verhindern.
Ist ein FI-Schutzschalter Pflicht?
In modernen Installationen ja, insbesondere für Steckdosenstromkreise und Feuchträume. Ältere Anlagen lassen sich nachrüsten.

Verwandte Begriffe

Quellen: Funktion von Leitungsschutzschalter und FI-Schutzschalter (RCD): Grundlagen der Elektroinstallation und VDE-Vorgaben.

Redaktion stromvermittlung.de