Sektorenkopplung
Die Sektorenkopplung verbindet die bisher getrennten Energiebereiche Strom, Wärme und Verkehr (sowie Industrie). Statt Öl und Gas nutzen Wärmepumpen, Elektroautos und Power-to-X grünen Strom. Sie ist zentral für die Energiewende – und lässt den Stromverbrauch deutlich steigen.
Was ist Sektorenkopplung?
Bislang liefen Stromversorgung, Wärme und Verkehr weitgehend getrennt – Wärme aus Öl und Gas, Verkehr aus Benzin und Diesel. Die Sektorenkopplung elektrifiziert diese Bereiche und verbindet sie mit dem Stromsystem. Ziel ist, in allen Sektoren grünen Strom statt fossiler Energieträger einzusetzen.
Beispiele für Sektorenkopplung
- Wärme: die Wärmepumpe statt Öl- oder Gasheizung;
- Verkehr: das Elektroauto mit Wallbox statt Verbrenner;
- Industrie und Schwerverkehr: Power-to-X und grüner Wasserstoff.
Warum ist Sektorenkopplung wichtig?
Strom lässt sich am einfachsten erneuerbar erzeugen. Nutzt man ihn auch zum Heizen und Fahren, sinken die CO₂-Emissionen dort ebenfalls. Ohne Sektorenkopplung ließe sich die Klimaneutralität nicht erreichen.
Folgen für den Stromverbrauch
Weil Wärme und Verkehr zusätzlich Strom brauchen, steigt der Stromverbrauch deutlich. Das erfordert mehr Netzausbau, Speicher und Lastmanagement, damit die zusätzlichen Verbraucher das Netz nicht überlasten, sondern flexibel mit viel Ökostrom laufen.
Häufige Fragen zu Sektorenkopplung
Was ist Sektorenkopplung?
Warum ist Sektorenkopplung wichtig?
Welche Beispiele für Sektorenkopplung gibt es?
Welche Folgen hat Sektorenkopplung für den Stromverbrauch?
Was bedeutet Elektrifizierung?
Wie hängt Sektorenkopplung mit der Wärmepumpe zusammen?
Welche Rolle spielt Wasserstoff bei der Sektorenkopplung?
Belastet Sektorenkopplung das Stromnetz?
Verwandte Begriffe
Quellen: Sektorenkopplung von Strom, Wärme und Verkehr sowie ihre Bedeutung für die Energiewende: Grundlagen der Energiewirtschaft.
