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Spannungsebenen

Das Stromnetz ist in Spannungsebenen gegliedert: Höchst-, Hoch-, Mittel- und Niederspannung. Je höher die Spannung, desto verlustärmer der Transport über weite Strecken; je näher am Verbraucher, desto niedriger. Haushalte hängen an der Niederspannung (230/400 V).

Welche Spannungsebenen gibt es?

EbeneSpannungWofür
Höchstspannung220–380 kVTransport über weite Strecken (Übertragungsnetz)
Hochspannung110 kVregionale Verteilung, große Industrie
Mittelspannungca. 10–30 kVStadtteile, Gewerbe, Industrie
Niederspannung230 / 400 VHaushalte und Kleingewerbe

Warum gibt es verschiedene Spannungsebenen?

Über weite Strecken transportiert man Strom mit möglichst hoher Spannung: Bei gleicher Leistung fließt dann weniger Strom, was die Verluste in den Leitungen klein hält. Vor Ort wird die Spannung in Umspannwerken per Transformator stufenweise heruntergesetzt, bis an der Steckdose 230 V ankommen.

Von der Höchstspannung zur Steckdose

Strom aus großen Kraftwerken und Windparks läuft über das Höchstspannungs-Übertragungsnetz (auch über HGÜ-Trassen), wird dann ins Hoch- und Mittelspannungsnetz übergeben und schließlich im Niederspannungsnetz zu den Haushalten verteilt. Betrieben werden die Ebenen von Übertragungs- und Verteilnetzbetreibern.

Welche Spannungsebene haben Haushalte?

Haushalte sind an die Niederspannung angeschlossen: 230 V an der normalen Steckdose, 400 V als Drehstrom für starke Geräte. Größere Verbraucher wie Industriebetriebe hängen an Mittel- oder Hochspannung.

Häufige Fragen zu Spannungsebenen

Welche Spannungsebenen gibt es im Stromnetz?
Höchstspannung mit 220 bis 380 kV, Hochspannung mit 110 kV, Mittelspannung mit etwa 10 bis 30 kV und Niederspannung mit 230 beziehungsweise 400 V.
Warum gibt es verschiedene Spannungsebenen?
Über weite Strecken transportiert man Strom mit hoher Spannung, weil dann weniger Strom fließt und die Verluste gering bleiben. Vor Ort wird die Spannung für die Verbraucher heruntertransformiert.
An welche Spannungsebene sind Haushalte angeschlossen?
An die Niederspannung mit 230 V an der Steckdose und 400 V als Drehstrom für starke Geräte.
Was ist Höchstspannung?
Die oberste Ebene mit 220 bis 380 kV. Sie dient dem Transport großer Strommengen über weite Strecken im Übertragungsnetz.
Wie kommt der Strom von der Höchstspannung zur Steckdose?
Über Umspannwerke, die die Spannung mit Transformatoren stufenweise von Höchst- über Hoch- und Mittelspannung bis zur Niederspannung heruntersetzen.
Wer betreibt die verschiedenen Spannungsebenen?
Die Übertragungsnetzbetreiber das Höchstspannungsnetz, die Verteilnetzbetreiber die Hoch-, Mittel- und Niederspannung vor Ort.
Warum ist hohe Spannung beim Transport vorteilhaft?
Weil bei gleicher Leistung eine höhere Spannung eine geringere Stromstärke bedeutet. Das senkt die Verluste in den Leitungen deutlich.
Welche Spannung haben Industriebetriebe?
Je nach Größe Mittel- oder Hochspannung. Sehr große Verbraucher werden direkt aus höheren Ebenen versorgt, was eigene Umspannanlagen erfordert.
Was ist der Unterschied zwischen Übertragungs- und Verteilnetz?
Das Übertragungsnetz transportiert Strom in Höchstspannung über weite Strecken. Das Verteilnetz bringt ihn in Hoch-, Mittel- und Niederspannung zu den Verbrauchern.

Verwandte Begriffe

Quellen: Spannungsebenen (Höchst-, Hoch-, Mittel-, Niederspannung) und ihre Aufgaben: Grundlagen der Stromversorgung.

Redaktion stromvermittlung.de